Sirenensignale


Die letzten Hochwasserereignisse in Schirgiswalde haben die Wichtigkeit der Warnung durch Sirenensignale verdeutlicht.

Wenn man die Geschichte unserer Stadt beleuchtet, wird man auf verschiedene Arten von Warnhinweisen der Bevölkerung bei Katastrophen stoßen. Sinnvollerweise setzte man vorhandene akustische Geräte zur Alarmierung ein.
Kirchenglocken läuteten bei Bränden und beim Herannahen von feindlichen Truppen.
Aber auch der Nachtwächter spielte die Rolle unserer heutigen Sirenen.
Die Alarmierung der Feuerwehr wurde von sogenannten Hornisten übernommen.

Im 20.Jahrhundert installierte man Sirenen auf die Dächer von hohen Gebäuden.
In Schirgiswalde wurden diese zum Beispiel von verantwortungsbewussten Personen in der Betriebswache der Buntweberei ausgelöst.
Zu DDR – Zeiten war eine flächendeckende Alarmierung gewährleistet. Jeden Samstag oder auch Mittwoch war Sirenenprobe.

Nach der Wende sollte dieses „veraltete“ System modernisiert werden. Die Sirenen wurden für überflüssig erklärt – den die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wurden mit Funkmeldeempfängern ausgerüstet.
Zum Glück demontierte man in Schirgiswalde nur einige Sirenen, denn inzwischen ist der Informationsmangel bei Katastrophen erkannt worden.
Dass die Abläufe in der Alarmierung der Bevölkerung noch nicht perfekt verlaufen, hat das Hochwasser am 07.August 2010 gezeigt.
Im Zeitalter der modernen Kommunikationstechnik sollte man über effektivere Methoden bei Warnsystemen nachdenken.
So ist es technisch möglich jedes Fahrzeug mit einen Empfänger auszurüsten, der im Alarmierungsfall die Autohupe aktiviert.
Auch die Verwendung von SMS – Mitteilungen ist sehr sinnvoll.
Warum hinterlegt nicht jeder „gefährdete“ Hausbesitzer seine Mobilnummer in der Stadtverwaltung Schirgiswalde?
Bei entsprechender Gefahrenlage wird dann eine „Massen-SMS“ gesendet.
Sogar vereiste Bürger hätten dann zumindest eine Change entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Gewisse Unsicherheit herrscht noch immer bei den aktuellen Sirenensignalen vor.
Deshalb sind diese nachfolgend zusammengefasst.








                                  



Impressionen von der Einsatzübung an der Goethe-Schule Schirgiswalde

Evakuierung zu den Sammelstellen

     

Lagerkundung und Aufbau der Wasserversorgung

                

Einsatz des Hubsteigers für die oberen Stockwerke und Inneangriff

   

Nach erfolgreichem Einsatz konnte die Technik von den Schülern inspiziert und teilweise selbst ausprobiert werden.
Natürlich liesen sich dies auch die Kinder des Kinderhauses nicht entgehen.